Mein Interview mit Felix Baumgartner

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Mein Interview mit Felix Baumgartner

Das ganze Internet und das ganze Fernsehprogramm ist voll mit Red Bull Stratos und Felix Baumgartner’s Sprung. Und da der kompetente Servus.tv Reporter seit einer Stunde vom ersten deutschsprachigen Interview exklusiv auf servus.tv spricht, konnte ich nicht anders, als mir zu überlegen, was ich Felix Baumgartner fragen würde, wenn ich Felix Baumgartner wäre.

Das Interview

Willkommen zurück! Sie machen einen sehr bodenständigen Eindruck. Was möchten Sie der Welt als erstes sagen?

FB: I’m Felix Baumgartner and welcome to Jackass!

Sie haben netterweise einen Weltrekord bei Joe Kittinger gelassen. War das Absicht?

FB: Natürlich war das Absicht. Die Welt hat ein ziemlich schlechtes Bild von uns Österreichern. Unser Bundespräsident hat mich extra gefragt, ob ich nicht eine nette Geste gegenüber den Amerikanern machen könnte, um diese Ansicht zu verbessern.

Spielen Sie hiermit darauf an, dass Sie nun der bekannteste Österreicher seit Josef Fritzl sind?

FB: Ja. Auch die weltbekannte Band AC/DC hat sich dafür entschuldigt, während der „Lock up Your Daughters“ Tour Österreich besucht und damit schlechten Einfluss auf die Bevölkerung ausgeübt zu haben. Ich möchte meine Position nun nutzen, und den jungen Menschen zeigen, dass ein freier Fall im Gegensatz zu den Glasgow Rangers auch etwas positives sein kann.

Das ist wirklich sehr löblich von Ihnen. Aber ich muss Ihnen nun auch ein paar Fragen zu Ihrem Flug stellen. Wie ist es Ihnen ergangen?

FB: Der Didi (Mateschitz, A.d.R) hat gut für mich gesorgt, und mir ein Businessclass Ticket besorgt. Insofern hat alles gut gepasst, nur der Checkin bei der Lufthansa hat sich ein wenig hingezogen.

Ich meinte eigentlich den Red Bull Stratos Flug..

FB: Oh. Naja, da habe Sie ja eigentlich mehr mitbekommen als ich oder?

Ja das stimmt. Hatten Sie Live-Videoverbindung zum Controllroom?

FB: Nein, die hatte ich nicht. Wieso fragen Sie?

Es hat einige sehr bewegende Momente gegeben.

FB: Das kann ich mir vorstellen. Die waren sicher alle voll nervös.

Und erleichtert. Ihre Freundin hat ihre persönliche Assistentin live in der Fernsehübertragung geküsst!

FB: Wirklich?? Immer wenn ich eine der beiden danach gefragt habe, haben sie beide nur abgelehnt. Dann lasse ich sie einmal für 3 Stunden alleine, und sie machen es von alleine. Das ist aber jetzt gut für mich. Und es wird unschlagbar, wenn ich Didi dazu überreden kann, mir den Anzug zu schenken.

Wieso, stehen Sie auf Weltraumrollenspiele?

FB: Nein. Aber ich kenne kein anderes Gerät, das soviele Kameras eingebaut hat!

Ich verstehe. Nun aber wirklich zurück zum Sprung. Was war das beste, was Sie da oben erlebt haben?

FB: Hm, also eigentlich war der Sprung ja nicht besonders aufregend, weil alles genau geplant war. Aber kurz nachdem ich die Kapsel verlassen hatte, sah ich im Augenwinkel den Ball, den Sergio Ramos beim Elffmeter in den Weltraum geschossen hatte.

Haben Sie sich deshalb gedreht?

FB: Anfangs ja. Das war schon ein toller Moment. Diesen Ball hat seit Monaten niemand mehr gesehen.

Das erklärt aber noch nicht, warum Sie sich so oft gedreht haben.

FB: Ich habe noch weitere Bälle gesucht. In einer Zweierkonstellation konnte ich kurz die beiden von Franco Baresi und Roberto Baggio sehen, der meines Red Bull Kollegen Soriano war allerdings nicht auffindbar. Deshalb bin ich froh, dass wir den Ballon genommen haben, um in die Stratosphäre zu gelangen, und uns nicht hochschießen haben lassen.

Ich verstehe. Ist Ihnen dabei schlecht geworden?

FB: Ja, niemand in Österreich mag die Bayern. Da wäre es mir schon Recht gewesen, wenn Ramos getroffen hätte.

Sie scheinen ein großer Fußballfan zu sein. Die englischen Zeitungen berichten schon von einigen Gerüchten. Die Times schreibt gerade einen Artikel „Best Dive this Week“, wonach Ihnen Manchester Shitty morgen ein Angeobt machen sollte.

FB: Das ist alles ganz nett, aber das haben Sie falsch verstanden. Liverpool hat das Angebot gemacht. Das besteht aus zwei Teilen. Zum einen wollen Sie meinen Ballon kaufen, um in der Revanche gegen Sunderland auch etwas im Strafraum zu haben. Im zweiten Teil soll ich als Trainer für Luiz Suarez agieren, nachdem dieser nicht mit Usain Bolt zusammenarbeiten wollte. Sie suchten wörtlich „the best diver in no atmosphere“

John Terry und Sie können nun einen großen Erfolg feiern.

FB: Hat er sich schon wieder eingeschlichen?

John Terry feiert jeden Erfolg als seinen eigenen.

FB: Bitte sagen Sie nicht, dass er auch im VIP-Raum der Missioncontrol war.

Dort haben wir ihn nicht gesehen, keine Sorge. Sie haben aber nun ein anderes Problem. Didi Mateschitz ist ziemlich grantig, weil Sie bewiesen haben, dass Red Bull nicht wirklich Flügel verleiht.

FB: Irgendwann wäre sonst doch auch jemand hinter dieses Geheimnis gekommen oder?

Irgendwie erinnert mich Ihr Sprung ein wenig an mein Liebesleben. Sie haben auch fast drei Stunden gebraucht, um hochzukommen, und waren dann in 8 Minuten wieder unten.

FB: Und ich habe das auch erst einmal gemacht!

Der war hart.

FB: That’s what she said.

Ich möchte Sie nun nicht mehr viel länger aufhalten. Sie müssen sich noch auf den Recall von die große Chance vorbereiten, Sie haben heute ja das JA zum weiterkommen erhalten. Was werden Sie uns nächste Woche für Steigerung zeigen?

FB: Mein RedBull Timetravel Projekt startet morgen, und nach den fünf Jahren Arbeit werde ich es am Samstag präsentieren.

Ich freue mich darauf! Alles Gute dabei, und einen schönen Abend!

 

 

Quellen: servus.tv und das gesamte Internet mashed up in meinem Kopf.

One Response to “Mein Interview mit Felix Baumgartner”

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